ZITATE 2010
Perfekt gibt der Comedian den Besserwisser, der zu allem seinen Senf abgibt und die Welt zu erklären weiß.
Bei dem Versuch, sich möglichst eloquent auszudrücken, benutzt er umständliche Satzkonstruktionen und Fremdwörter. Dabei kommen zahlreiche Wortneuschöpfungen, Doppeldeutigkeiten und verdrehte Sprichwörter heraus. Sein – nur scheinbar unbeholfener Versuch - mit der Sprache zu spielen und sich gewählt auszudrücken, produziert immer neue amüsante Kalauer. Kein Wortspiel ist ihm zu blöd, doch jeder noch so platte Spruch ist lustig - entweder durch den überraschenden Wortwitz oder wegen der unbeschreiblich charmant-dämlichen Art und Weise, in der Schubert seine Thesen präsentiert.
Zitat aus der „Offenbach Post” vom 9. März 2010
Über zwei Stunden steht er im Mannheim auf der Bühne - und die Zuschauer im ausverkauften Capitol feiern Olaf Schubert, der mit seinem Programm einen Volltreffer gelandet hat.
Der aktuelle Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises, der sich selbst augenzwinkernd als „Weltverbesserer und Humorist” bezeichnet, verfügt über ein Konzept, das ihn in der Gilde der Comedians in Deutschland fast schon einzigartig macht: eine unfreiwillig komische Figur, die vollkommen unstylish daherkommt und sich mit ihrer gespielten Lässigkeit der Lächerlichkeit preisgibt – und das auf allerhöchstem Niveau. Wenn Schubert dann noch zur E-Gitarre greift und den Guitar Hero abliefert, tobt wie in Mannheim der Saal.
Zitat aus dem „Mannheimer Morgen” vom 9. März 2010
Olaf Schubert, der den Preis in der Sparte Kleinkunst erhielt, besitzt ein gänzlich anderes Temperament.
Wenn er sich und seinen Zuhörern, scheinbar ganz und gar naiv, die Welt mit gewagten Reimen und falschen Bildern zu erschließen versucht, von der „Urinanreicherung im Iran“ oder „40 Jahren Windreserven“ schwafelt und die gute alte Liedermacherlyrik mit dem deutschen Schlager kurzschließt, klingt das einigermaßen abenteuerlich. Als Versöhner von Komik und Kalauer, Comedy und Kabarett ist Schubert aber eine seltene Erscheinung auf deutschen Kleinkunstbühnen.
Zitat aus der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom 24. Februar 2010







