HAUSBUCH 2005 - 1.Quartal

Cornelia aus Erfurt´ne schrieb am 25.03.2005 - 23:04

Hübel, du schreibst höchst Amüsantes, aber wer übersetzt´n das jezze mal?


Hübel aus Thum (Nähe Annaberg-Buchholz) = Wald schrieb am 25.03.2005 - 20:38

Mensch Haubi,ich war gestern zur Mugge in Annaberg.Auch ich sah keinen kopulierenden Annaberger mit einer Schranze aus Buchholzien.Die wahnsinnige Berformenz,Du HOMO,war sehr dicht. Als ich jetzt 4 Wochen keine Flepp`n hatte,fuhr mich Frieder Schmidt durch die Schweinsdorfer Alpen bei Potschappel.Dort erzählte er mir vom JAZZ Deiner neuen Platte mit M.Fischer.Wir sollten den nächsten Dresdner Orgelherbst mit Dir aufnehmen.Herr Köring würde dann als Umblätterer beiwohnen.Herr Stephan könnte an der aufgeklempnerten Eule-Orgel zu Stolpen den Balg treten,während wir das Reger-Gesamtwerk umkomponieren-dasses dlingt!Er könnte damit Fett verbrennen. Vermisst habe ich bei Deiner Huldigung ans Erzgebirge die Nähe zu Karlsbad.Nix Hotel gebaut um-Umbau. Deutsches gehenn. Es grüßt Dich Hübel von den Nierentischen

Ein Gruß zurück und bis zum Orgelherbst...


Frank aus Erfurt schrieb am 25.03.2005 - 17:26

lese ich doch gerade "Schubert life unterwegs" und was muß ich sehen? der erfurter termin am 20/04/05 ist nicht enthalten! hat Don Kalisch etwa abgesagt? oder gehört das in die schublade "die Rockys boykottieren erfurt" (siehe dort die beiträge von Nele Rock)? oder ist das einfach nur ein versehen des webmasters? ich bitte dringend (auch im namen der erfurter Olaf-gemeinde) um aufklärung!

An jenem Tag spielt "Cliff Polpott und sein Knecht Matti" in Erfurt. Das heißt Olaf ist Knecht Matti...


Balthasar Johann Semigbrandth Koch aus Lawitz schrieb am 24.03.2005 - 00:54

Also echt mal.. SKANDAL! Wo bleiben die neuen Hördialoge?? So macht das Zelten vorm Plattenladen garkeinen Spaß! Dort werde ich inzwischen verspottet! Erboste Grüße, Stephan Droste P.S. alle Namen gelogen

Der Künstler ist eben ein fauler Strick. Aber Mitte April kommt die CD garantiert- Ehrenwort. Sie ist schon fast fertig, beinahe im Presswerk, sie wird gerade hingebracht, der Pförtner nimmt sie momentan in Empfang...


de kunde aus Jott schrieb am 20.03.2005 - 12:41

mensch olaf, da verkündest du das erstehen einer neuen hördialoge-cd. und jetzt, da die iden des märz sich schon seit 'n paar tagen verkufft hamm, les ich noch nix neues drüber. was issn jetze?


katja weber aus weimar schrieb am 18.03.2005 - 13:55

ich freue mich auf den 19.4. - kann nur sein, dass ich da gerade niederkomme.Aber auch dann freue ich mich.- auf ein nächstes mal. viele Grüße aus WE. P.S: Spieln die Rockies auch mal wieder ?


Ovais Salamat aus 71229 Leonberg schrieb am 16.03.2005 - 21:45

Hi!Deine seite ist echt net!!das einzigste was ich vermisse sind ein paar sampler von deinen Bühnen auftritten,meine frau und ich fanden dich immer soooo geil beim Quatsch Comedy Club!!Wo finde ich stoff von Dir?grüsse aus Baden -Württemberg !!!

Das gibt es allerley Schönes in unserem Shop unter www.eimerverkauf.de


Rainer I. von Bayern-Württemberg aus München schrieb am 07.03.2005 - 12:59

Seit dem Ebersberger Samstagabend gibt es einen weiteren Schubert-Fan. Wurde von Freunden vollkommen ahnungs- und vorurteilslos mitgenommen und kämpfe seitdem immer noch mit meinem Kater in der Lachmuskelregion. Freu mich schon auf den nächsten Auftritt.... irgendwann.... irgendwo. antimateriell deplatzierte Grüße... Rainer


mutzey aus plauen schrieb am 06.03.2005 - 18:08

war in ganz toller freitagabend *g* lg dini


Plee-G aus der Vogtlandmetropole Plauen schrieb am 06.03.2005 - 17:07

fulminant! einzig schade war, daß ich kein Autogramm ergattern konnte.


Detlef aus Plauen schrieb am 05.03.2005 - 23:22

Der Bass war ganz oK. :-)


Susanne aus leider Halle schrieb am 04.03.2005 - 22:47

Lieber Olaf! Danke, dass Du einem aus der Heimat vertriebenem Studenten wieder das Gefühl gibst, zu Hause in DD zu sein! Wenn wir Dich nicht hätten...


Wenke aus Auckland, Neuseeland schrieb am 04.03.2005 - 04:03

Bleib weiterhin der Stachel im Fleisch der Bourgeoisie. Die Rolle steht dir exzellent. Hab es paarmal ins Englische übersetzt, kam leider nicht so witzig rüber. Trotzdem viele Grüsse aus Neuseeland.

Neuseeland? Das ist das alte Europa


natalie aus www.ruebeln.de.vu schrieb am 01.03.2005 - 09:26

OLAF ICH WILL EIN KIND VON DIR !

Was hast du für Reputationen?


Rebell im Netz aus RABU schrieb am 27.02.2005 - 01:43

He, Olaf. Wär Klasse von dir wenn du meine Seite mit auf deiner Homepage verlinken würdest. Die erst Olaf schubert Fanpage. Es hat lange gedauert aber die Seite soll nun endlich starten. Sogar mit eigenem Shop. Also www.rebell-im-netz.de ! Danke und Grüße RiN

Wir wollen auch unsere Seite aufpumpen, da wird das mit erledigt! Du bist tapfer. Viele Grüße.


Günnie aus Kiel schrieb am 25.02.2005 - 22:56

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: "Olaf Schubert (* 1967) ist ein Deutscher Komiker und Musiker aus Dresden. Schubert tritt immer in der Rolle einer tragisch-komischen Figur auf. Dazu trägt er ein ärmelloses, gestricktes Rauten-Oberteil, das ihm zusammen mit den dicht am Kopf anliegenden Haaren ein Streberhaftes Aussehen verleiht. Er stellt eine enorme Unsicherheit zur Schau, die er mit krampfhaft gespielter Lässigkeit zu überdecken versucht. Seine Themen sind meist ernsthaft, aber der vorgetragene Text ist gespickt mit falsch verwendeten Fremdwörtern, zweideutigen Aussagen und teilweise nur schwer verständlichen Gedankensprüngen. Dabei verheddert er sich immer wieder selbst in seinem Wörter-Wirrwarr und stolpert über seine eigenen Satzkonstruktionen. Seine Auftritte werden ergänzt durch musikalische Beiträge, in denen Schubert Gitarre spielt und singt. Während Schubert in Dresden und Leipzip schon länger bekannt ist, erlangte er vor allem durch seine Auftritte im Quatsch Comedy Club landesweite Aufmerksamkeit. 2004 erhielt Olaf Schubert den Kabarett-Preis 'Salzburger Stier', der als höchste Auszeichnung der deutschsprachigen Kabaretts gilt." Mein Kommentar: Das sagt mehr als tausend Worte!

Das ist doch gar nicht wahr!


Jens W. aus Mndelsheim \"(bei Brackenheim)\" schrieb am 23.02.2005 - 20:06

Hallo Olaf und Feunde, euer Abend in Brackenheim war der Hammer. Das Bild was wir nach dem Konzert gemacht haben, ist schon an meiner Wand. Denkt doch bitte an die vielen Dresdner die in dieser Gegend ihre 2. Heimat gefunden haben (nicht wenig)und kommt bald wieder!!!!!!!! Jens aus Mickten

siehe unten


Lucienne aus Brackenheimer Kaff schrieb am 20.02.2005 - 13:51

Danke für diesen kulturellen Hoffnungsstrahl inmitten unserer dunklen Zeit und Gegend! Ich bin so hingerissen von den Liedern, die beklagenswerte Ohrwürmer sind, dass ich jetzt wohl alle Radiosender mit diesem Hörwunsch überschwemmen werde und somit den Boykott bestmöglich verbreite. Weiter so und bitte,bitte in naher Zukunft auch wieder ein Konzert bei uns! GRüßle Lucienne

Besten Dank. Wir müssen kommen- schon wegen des Zweifelberges.


egal aus egal schrieb am 18.02.2005 - 18:31

Meint der das ernst, is der also so immer drauf oder ist er ein Komödiant???

Wovon spricht dieser Mensch?


Sven aus Berlin schrieb am 17.02.2005 - 23:51

Olaf, nun nimm doch bitte mal die Umfrage runter. Das ist ja inzwischen furchtbar anzuschauen. Danke im voraus.

Bitte noch ein wenig Geduld. Bald wird unsere Seite gänzlich umgemorpht...


aus Plaue schrieb am 14.02.2005 - 17:44

Hängt Mirko

Genau!


renate aus magdeburg schrieb am 09.02.2005 - 12:36

magdeburg: es war ein festival der worte und das programm "boykot" wird immer besser, ich habe es mir letztes jahr im jenaer volksbad angeguckt. die publikumsstimmung war, aber ob der intimität der oli-bühne, gedänfter.aber qualität statt quantität kann ich da nur jena ins antlitz rufen. md kann rocken (eher im stillen). ich hoffe es kam zu keinen weiteren krankheitsbedingten ausfällen der besetzung durch die schroffe lüftungsanlage.grüße.

Nein, alle blieben gesund denn wir sind abgehärtet wie die Fremdenlegionäre


Simon aus Wandersleben schrieb am 07.02.2005 - 13:45

Hallo Olaf ,hier ein Hinweis zur kreativen Entfaltung, auf www.jonnyn.de.vu wird gerade ein Contest ins Leben gerufen ."Deutschland sucht den Umstandskasper" soll der Welt die Möglichkeit geben sich in kleinen Videoclips kompliziert zu präsentieren, vielleicht hast du ja Lust mitzumachen. Gruß Simon

Umstandskasper? Ich bin in der Aussage doch klar und direkt.


Tobias aus Hamburg schrieb am 03.02.2005 - 01:00

2. Februar ... Hamburg, Weltbühne ... ein kurzes "Hallo" in der Hansestadt, ganz allein und ohne Begleitung, in einer kleinen und gemütlichen Weltbühne. Es war köstlich und ich sage tausend Dank für einen ganz besonderen Abend - mit ganz viel Olaf vorher, mittendrin und nachher. Auf bald ... irgendwo zwischen Hamburg und Dresden. ;-) Tobias

Gruß nach der Hanse hin...


der gute Mirko von Fliesenkiesling aus bei Brabschütz irgendwo schrieb am 02.02.2005 - 13:03

Hallo zusammen! Ich hab ma nachgeguggd... im Brabschützer Naherholungsgebiet gibt es aber genügend Stellplätze für einen UFO-Landehafen inklusive der obligaten Kornkreise! Es geht also aufwärts! Steht der Termin der Veröffentlichung der neuen Hördialoge (Olaf Trinity) noch? Oder wurde der Termin nachhinten gezwerschtrempelt? @Anja: der BFC und Union Berlin waren Stasi-Klubs! so... mehr wird ni! Hab auch noch was anderes zu tun! :) In diesem Sinne


Ines Fleiwa aus Röderau-Bobersen schrieb am 02.02.2005 - 09:32

Das arme Olaf! das steht auf www.meininger-kleinkunsttage.de 2005 erhält das Olaf Schubert für das Programm »Boykott« den Thüringer Kleinkunstpreis. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Ihr Ines Fleiwa.


Anja aus Dresden schrieb am 31.01.2005 - 16:50

@ Maik Okay, nehme ich an. warte mal heute abend ab.


Nigou aus Rostock schrieb am 28.01.2005 - 22:55

ein bischen kurz aber wie immer entzückend.... der Olaf bei Atze Schröder LG

Ich glaub ich war epochal...


Maik aus Dresden schrieb am 28.01.2005 - 15:53

Du weisst gar nicht was ich alles ertrage! Des weiteren gebe ich mich hiermit geschlagen. Dynamo ist doof. Fussball ist Weiberkacke. Es lebe der Golfsport.


Der Finne lebt nicht in S aus und Braus doch er schrieb am 27.01.2005 - 12:32

Die finnische Musikgemeinde zu Dresden nimmt mit großer Dankbarkeit die Grüße und Wünsche des Herrn Schubert entgegen, welche dieser in einem Anflug unendlichen Großmutes in ihr Kondolenzbuch eintrug, das eingerichtet wurde anläßlich der Trauer um die bevorstehende Zerstörung der westlichen Kulturwelt durch finnische Rockmusik. Bitte setzen Sie, lieber Herr Schubert, Ihre wichtige Aufklärungsarbeit fort. Es grüßt die Combo [pi !] aus Finnland www.finnenrock.de

Finnenrock rockt.


Cornelia aus Erfurt´ne schrieb am 26.01.2005 - 01:20

Ja, nicht wahr...


Cornelia aus Erfurt´ne schrieb am 25.01.2005 - 09:27

Hallo Olaf, hab dich lieb...

Sehr schön...


larsen aus Magdeburg schrieb am 22.01.2005 - 11:07

Auch Magdeburg liebt Olaf Schubert, selbst wenn kalt herabfallende Luftmassen Olaf zur Verhüllung seines adonisgleichen Oberkörpers zwangen.

So entging er gekonnt einem Infekt. Das ist er den Menschen schuldig.


Anja aus Dresden schrieb am 21.01.2005 - 15:23

@ Maik Muss dich enttäuschen. Meine Großeltern haben für die Sachsen gekämpft. Den einzigen Krieg den wir mal gewinnen konnten. Du verträgst wohl nicht, daß Dynamo ein Stasiverein genauso wie Lok Leipzig und BFC Dynamo war?


Daniel Mühlé aus Dresden schrieb am 20.01.2005 - 14:50

Hallo, das Publikum auf der Boykott-CD ist ja wohl etwas lahm. Schade, man hätte die lieber beim Auftritt an der Uni aufnehmen sollen. Das ist die Stimmung ja immer bombig! Ich hoffe ihr tretet wieder da auf, auch wegen dem relativ geringen Aufwand an weltlichen Zahlungsgütern für die Besucher. Ich freue mich schon auf die neue Hörspiel-CD und hoffentlich auf ein dazugehöriges Puppenspiel wie in der völlig überfüllten Saloppe letztes Jahr, als wir nach der Vorstellung mit einem etwas schüchternen und erfürchtigen "Wir wollen nicht nerrrven" auf dich zugekommen sind und gar herzlichst empfangen wurden.

Ein Puppenspielabend in der Saloppe ist schon geplant.Diesmal mit den Puppen auf Großleinwand... Ehrlich!


Sven aus Berlin schrieb am 17.01.2005 - 06:54

... Liebe Grüße, Sven


Sven aus Berlin schrieb am 13.01.2005 - 19:36

Hallo Olaf, für 2005 wünsche ich mir eine neue Umfrage, da diese wirklich nicht mehr nötig ist. Die Auswerung ist m.E. auch nicht erforderlich. Vorschlag eines neuen Themas: Olaf Schubert hört man am besten: ...zu, ...zu Hause,


Maik aus Dresden schrieb am 13.01.2005 - 14:53

Ach ich vergass, Anjas Grosseltern gehoerten zu den Tuerken.


Sandra aus Erfurt schrieb am 12.01.2005 - 15:07

Sucht dein Kollege eigentlich immer noch eine Frau?

Glaube ja, ich frag ihn mal. Er ist immer sehr verschlossen.


Anja aus Dresden schrieb am 11.01.2005 - 10:46

Und Maik seine Eltern haben die Türken vor Wien besiegt. Dynamo war nunmal ein Stasiklub. Wer die Wahrheit nicht verträgt..


Einmal mehr Der Frosch, aus sergewöhnlich mittellos schrieb am 09.01.2005 - 15:13

Was vollkommen ist, erscheint uns schön. Deshalb ist alles Schöne vollkommen. In diesem Sinne: Lieber Herr Schubert! Einfach nur so und aus purer Freude lässt er sich zum Hausbucheintrag herab. Was bleibt ihm, als ein frohes Jahr zu wünschen. Viel Glück in wünscht er dir für all deine Auftritte in jeglichen Medien, in welchen du in naher oder ferner Zukunft zu erscheinen gedenkst. Hochbeachtungswürdig, Der Frosch

Gruß ins Biotop.


Maik Kiessling aus Dresden schrieb am 08.01.2005 - 15:05

Diese Anja war ja selber bei der Stasi, ich weiss das, und die Eltern in der Hitlerjugend.


Harald aus München schrieb am 08.01.2005 - 10:33

ich checks einfach nicht, aber vielleicht geht es anderen olaf-schubert fans ja genauso, deswegen die folgende frage: beim refrain von "offenes gesicht", was bedeutet das lautkonglomerat zwischen "verdammt" und "ein sänger"? ist das ein gejauchztes "ich bin", oder verbirgt sich etwas anderes dahinter, das mir verschlossen bleibt? für jeden hinweis dankbar wir sehen uns dann ja im februar in nürnberg viele grüße Harald

Es heißt: Verdammt, icha bina ein Sänger...


kress* aus schweiz schrieb am 04.01.2005 - 21:55

ja ja, nicht schlecht, doch ich sah dich bei nightwash und es schien mir, als möchtest du die rolle von jim carrey in "der mondmann" imitieren. zb. deine frisur und dein verunsichertes bedanken. aber, lass dir vom schweizer die schockolade nicht verderben! mfg

Und auch den Käse nicht.


Anja aus Dresden schrieb am 04.01.2005 - 16:18

Dynamo steigt todsicher ab. Hat der Ex-Stasiklub auch verdient.


nico aus petersdom schrieb am 03.01.2005 - 15:34

an den webmaster: 1064: You have an error in your SQL syntax near ')' at line 1 fang mal noch ab, dass wenn in der umfrage nichts angeklickt ist, dieser fehler nicht auftaucht! wird ja eh bloß ein int wert bzw. bit oder byte wert sein oder? lg nico


Matthias Hagedorn aus Bad Mülheim schrieb am 02.01.2005 - 16:03

Schland Ohr–Ratorium für einen stummen Film – digitally remastered auf DvD von Peter Meilchen & A.J. Weigoni mit Frank Michaelis – Komposition + Saxophon Sprecher: Marion Haberstroh & Kai Mönnich Nach den Ausstellungen in Arnsberg und bei Kultur Ruhr in Essen, Aufführungen bei den Literaturtagen in Wuppertal und auf den Hörspieltagen im Literarischen Colloquium in Berlin ist »Schland« nun digitally remastered auf DvD erhältlich. »Schland« ist der Versuch, den Blick gleichsam zu konservieren und mit der Kraft der Vergewisserung die Seele des Augenblicks festzuhalten. Diese multimediale Arbeit beschreibt einen akustischen Raum in einem räumlichen Behältnis, dem „neuen“ DeutSchland, einem fiktiven Staat, tiefste Provinz. Schland folgt dem poetischen Kernsatz: „Nur die Fiktion ist noch wirklich, weil die Wirklichkeit durch mannigfaltige Wahrheiten verunstaltet wurde.“ Schland ist nicht nur ein Acker in Herdringen, auf dem Milchproduzenten umherlaufen, Schland ist überall. Es geht (ganz im Sinne Poes: „Man sieht es und sieht doch hindurch“) um den Blick, das Sehen, die Kurzsichtigkeit. Im Gegensatz zum oft beliebigen High–Tech–Bilderschaschlik wurde das Ausgangsmaterial von Schland mit einem scheinbar antiquierten Bildträger gedreht: Super 8 S/W–Material. Die Nachbearbeitung mit Tipp–Ex, Tinte, Farbstiften und das partielle Zerkratzen der Filmoberfläche kommentiert und verfremdet den Film zugleich. Genauso, wie der Blick manipuliert wird, hat A.J. Weigoni die Tonspur bearbeitet. Wir hören als Continuum: Zikaden aus dem Mittelmeerraum, Kühe vom Niederrhein, Kuhglocken aus dem Zillertal und Unken aus dem Aquazoo. Die heile Welt als virtuelles Ereignis. Weil die fotografischen Bilder nicht bewegt sind wie unsere unmittelbare Wahrnehmung der Welt, können Repräsentation und Mimesis nicht die angemessenen Dimensionen ihrer Beurteilung sein. Eher lebt Fotografie von dem Begehren, die Welt zu besitzen, und steh deswegen auch in einem komplizierteren Verhältnis zu den Werten öffentlicher Aufklärung und ethischer Sensibilisierung, als man es gemeinhin annimmt. Peter Meilchens Fotografie fixiert den Augenblick, als würde sie ihn einfrieren. Seine Bilder halten fest, was nicht festzuhalten ist: die Erscheinung einer Landschaft, eines Gegenstands, eines Menschen. Indem seine Fotografie den Zeitfluss unterbricht, vollzieht sie eine Inventarisierung der Sterblichkeit. Seine Bilder springen ins Auge. Am zutreffendsten ist für sie buchstäblich das Eigenschaftswort packend. Seine Schland–Stücke ergreifen uns. Ein Fingerdruck genügt, um dem Augenblick eine postume Ironie zu verleihen. Daher ist es nur konsequent, »Schland« zu transformieren und digitally remastered auf DvD anzubieten. Diese Umwandlung führte bei der analogen Fotografie von der fotografierten Realität ins digitalisierte Bild und befragt damit die Relevanz des Mediums. Matthias Hagedorn Die DvD–Version ist versehen mit einem Original–Cover von Peter Meilchen und in einer limitierten Auflage von 13 Exemplaren erhältlich über: Werkstattgalerie Der Bogen / Möhnestr. 58 / 59757 Arnsberg

Es geht bestimmt um Kunst...


knorscht aus boomtown jena schrieb am 01.01.2005 - 19:22

Gesundes Neues Ihr Lappen ;) PS. Dynamo steigt ab

Erbärmliche unsäglich hundsgemeine Drecksau! Gruß Herr Stephan


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